EM Volleyball

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Vom 29. März bis zum 7. April 2013 fand die Europameisterschaft in Serbien/Montenegro der weiblichen U18 Nationalmannschaft statt. Vorher bereiteten sie sich auf das Tunier in Torgelow in einer Bundeswehrkaserne vor. Sie konnten zweimal täglich trainieren und ein Testspiel gegen Zweitligist Stralsund absolvieren, welches 3:2 an Stralsund abgegeben wurde. Danach ging es noch zurück in das heimatliche Vereinsleben mit Training und Punktspielen. Am 18. März brach dann die letzte, entscheidende Trainingswoche an. Mit hartem Training und Länderspielen gegen Tschechien (drei Siege) wurde sich intensiv vorbereitet.

Der endgültige EM-Kader bestand aus:

Irina Kemmsies, Julia Schaefer, Wiebke Silge (alle BSP Münster), Sophie Schubert, Steffi Kuhn, Michelle Petter, Josephine Dörr (alle BSP Dresden), Anne Hölzig (BSP Berlin), Lene Scheuschner (BSP Schwerin), Luisa Sydlik (RPB Berlin), Sarah Thiele (MTV Stuttgart), Nadia Jäckle (TV Villingen). Aus Schwerin kam also die Spielerin Lene Scheuschner (11S) und der Teammanager Andreas Renneberg.

Die Gegner in der Gruppenphase hießen Gastgeber Serbien, Titelverteidiger Türkei, Russland, Frankreich und die Niederlande. Dabei erreichen nur der Tabellenerste und der Tabellenzweite das Halbfinale, welches in Montenegro stattfindet.

Das Auftaktspiel gegen Russland erwies sich als sehr ausgeglichen. Nach dem Sieg der ersten zwei Sätze glich Russland aus, so dass es zum Tie-Break kam, den dann aber die Deutsche Nationalmannschaft 15:10 gewinnen konnten. Am nächsten Tag mussten sich die Mädchen überraschenderweise gegen die Niederländerinnen 3:1 geschlagen geben. Die Leistungen vom Vortag waren nicht zu erkennen. Auch am nächsten Tag im Spiel gegen die Türkei waren die Deutschen klar unterlegen. Trotz der Sicherung des ersten Satzes, konnten sie sich am Ende gegen die bisher ungeschlagenen Türkinnen mit einer 3:1 Niederlage nicht durchsetzen. Das Halbfinale war damit nicht mehr zu erreichen, doch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Nakhon Ratchasima/Thailand war weiterhin möglich, dazu musste mindestens der 6.Platz her. Zum Glück konnte dann auch das nachfolgende Spiel gegen Frankreich 3:1 gewonnen werden. Auch das spannende Spiel gegen Serbien konnte schlussendlich mit 3:2 für sich entschieden werden. Nun stand das  Spiel gegen Slowenien um Platz 6 an. Leider verpassten sie mit der 3:1 Niederlage die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Doch nach dem 2. Spiel gegen Russland sicherten sie sich den 7. Platz und so die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Juli in Utrecht (Niederlande).