Vier Deutsche Meister

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Überaus erfolgreich kehrten unsere Radsportler von den Deutschen Meisterschaften auf der Bahn vom 17.-21.08.05 aus Hamburg zurück.

Alle trainieren beim RSC-Sprintteam Schwerin unter Anleitung von Herrn Grimm, der als Mathematik/Physik-Lehrer am Sportgymnasium arbeitet und so seine Schützlinge sowohl im Training als auch in der schulischen Ausbildung betreut und in ihrer Entwicklung begleitet.

Mit vier Meistertiteln gehörten sie in diesem Jahr zu den erfolgreichsten Vereinen. Den Anfang machte dabei Daniel Rackwitz, der nach Qualifikationsbestzeit und dem Gewinn aller Sprintläufe souverän den Meistertitel bei der Jugend erkämpfte.

Im prestigeträchtigem Teamsprint der Junioren konnte das Team mit Daniel Rackwitz, Klasse 9R, David Wilken und Tobias Wächter, beide Klasse 11c, mit der zweitbesten Qualifikationszeit (49,91 sec.) ins Finale einziehen. Dabei verwiesen sie die favorisierten Thüringer, die mit Rene Enders und Phillip Klein, zwei Weltmeister am Start hatten, ins kleine Finale um Platz 3.

Nur eine Zehntelsekunde schneller waren die Cottbuser mit dem dreifachen Weltmeister Maximilian Levy. Im Finale konnten sich dann die Schweriner nochmals steigern (49,40 sec.) und gewannen überraschend mit drei Hundertstelsekunden Vorsprung den Deutschen Meistertitel.

Der Schweriner Olympiasieger, Stefan Nimke, ehemaliger Schüler unserer Schule, zeigte dann dem erfolgreichen Nachwuchs, dass er es ebenso kann. Nachdem er mit dem XXL Erdgas Team Zweiter im Teamsprint wurde, gewann er überlegen die Titel im Keirin und im Sprint.

David Wilken wurde am 24.07.05 Junioren-Europameister im Keirin. Zuvor hatte er bereits bei dieser Junioren-WM im norditalienischen Fiorenzuola die Bronzemedaille im 1000m-Zeitfahren erkämpft. Sein Kommentar zum Europameistertitel: „Das war schon total überraschend für mich. Mein Ziel war das Erreichen des Finales, aber das es dann zu Gold reicht, hätte ich nie gedacht. Im ersten Lauf und auch im Halbfinale war es gar nicht so gut, bin nur knapp weitergekommen, aber im Finale lief es gut, bin die letzten 600m von vorn gefahren, da kam auch der Grieche nicht mehr vorbei, der mich im Halbfinale noch geschlagen hatte.“