Gelungener Auftritt unserer Handball-Landesauswahl

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(Foto: Handball-Verband MV)

Unsere männliche Landesauswahl  2001 weilte vom 09.06. – 11.06.2017 beim Leistungsturnier in Hoyerswerda. Da es einige Veränderungen im Kader der Auswahl gab, nutzten die Verantwortlichen Trainer diese Veranstaltungen um neue Möglichkeiten zu probieren und im Wettkampfbetrieb umzusetzen. Dass es am Ende sogar bis ins Finale reichte, ist dabei umso überraschender.

Zunächst ging es in der Vorrunde gegen die Auswahlteams aus Berlin und Sachsen. In der anderen Gruppe spielten Niedersachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt. In einer Doppelrunde wurden die jeweiligen Halbfinalisten ermittelt. Nach einer harten Anreise (knapp 6 Stunden Fahrt) stand das erste Spiel gegen Sachsen an. Das merkte man dem Spiel unserer Jungs auch an. Am Ende gab es eine 15:18-Niederlage, aber es war ein Spiel auf Augenhöhe. So ging man mit 0:2 Punkten in den 2. Tag. Hier ging es zunächst gegen Berlin. Dort konnte sich die Mannschaft steigern und siegte am Ende mit 19:16 Toren. Kurz darauf stand dann der 2. Vergleich gegen Sachsen an. Hier überzeugte die Mannschaft mit einer guten Abwehrarbeit und konnte den Spieß umdrehen. Am Ende stand ein 18:13-Erfolg auf dem Protokoll und es war ein wichtiger Schritt in Richtung Halbfinale. Dieser wurde dann im abschließenden Spiel gegen den HV Berlin getan. Auch hier konnte unsere Mannschaft überzeugen und siegte deutlich mit 21:16 Toren und ging somit als Gruppensieger ins Halbfinale. Dort traf man auf die bayrische Auswahl. Immerhin hatte die in der Vorrunde Sachsen-Anhalt und Niedersachen bezwingen können. Es war das mit Abstand beste Spiel unserer Jungs, welche nach einer zwischenzeitlichen 10-Tore-Führung am Ende durch einen 26:18-Erfolg ins Finale einziehen konnten.

Hier ging es dann nochmal gegen die Auswahl aus Sachsen. Wieder wurde ein anderes Abwehrsystem gespielt, wieder wurden einige neue Varianten getestet, welche aber zunächst nicht greifen konnten. So legte Sachsen los wie die Feuerwehr und lag bereits mit 5:1 in Führung. Aber mit fortlaufender Spielzeit fand auch unsere Mannschaft Zugriff auf diese Partie, konnte nicht nur den 6:6-Ausgleich erzielen, sondern sogar mit 8:6 und 10:8 in Führung gehen. Aber leider wurden dann klarste Einwurfmöglichkeiten nicht genutzt. Sachsen konnte sich so bis zur Pause mit 11:12 im Spiel halten. Unsere Jungs spielten nun weiter von vorn. Im Angriff gute Aktionen und auch in der Abwehr jetzt mit dem notwendigen Biss konnte der Vorsprung auf 17:13 ausgebaut werden. Dann aber einige Unkonzentriertheiten im Angriff. Zwei 7-Meter-Würfe verworfen und zwei freie Bälle und der Gegner konnte bis zum 17:17 ausgleichen. Auszeit und neue Anweisungen führten dann dazu, dass die Mannschaft bis zum 19:19 dranbleiben konnte. Dann aber häuften sich die einfachen Fehler. Und Sachsen nutzte diese eiskalt aus. Hinzu kamen einige Undiszipliniertheiten sowohl im Spielaufbau als auch im zu überhasteten Abschluss. Diese führten dazu, dass die Gastgeber am Ende das Finale noch für sich entscheiden konnten. 23:19 war der Endstand in einem Turnier, in dem sich unsere Mannschaft von Spiel zu Spiel steigern konnte und am Ende zu Recht im Finale stand.

„Wir sind mit den gezeigten Leistungen der Jungs zufrieden. Die Mannschaft steigerte sich im Turnierverlauf und fand sich so als Team zusammen. Nach dem Wechsel einiger wichtiger Auswahlspieler in andere Landesverbände fangen wir nun 6 Monate vor dem Highlight, dem Länderpokal, nahezu wieder von vorn an. Aber die Jungs sind bereit und wir werden gemeinsam die Marschroute dafür erarbeiten!“

Mit Tim Kloor und Tim Steinmüller (beide Mecklenburger Stiere) schafften es zwei Mecklenburger, ins All-Star-Team des Turniers gewählt zu werden. Dazu herzlichen Glückwunsch!

Unseren Landesverband haben vertreten:

Niklas Panow (Kl. 9c), Kaspar Kionke (Kl. 9R), Robin Schröter (Kl. 10c), Tim Kloor (Kl. 9c), Tim Steinmüller (Kl. 9c), Tim Schwaß (Kl. 9c), Thilo Schmitd-Hahn (Kl. 10c), Malte Dehling (Kl. 10R), Tillman Leu (Kl. 9c), Jan Normann (Kl. 9c) (alle Mecklenburger Stiere), Kilian Meyer, Paul Stehfuß, Julian Schubert (alle HC Empor Rostock), Max Bredenbeck (Stralsunder HV)

Andreas Westram (Trainer)