Bronze für U14-Judoka beim Jugendpokal

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Der 1. Schweriner Judoclub feierte bei seinem dritten Anlauf um eine Medaille beim Bundesausscheid des Deutschen Jugendpokals in Senftenberg einen bemerkenswerten Erfolg, der am Ende für ungebremsten Jubel sorgte. Zwei Mal zuvor stand den Schwerinern das Glück nicht zur Seite. Nach Platz 7 im Jahr 2015 und Platz 5 2016 wurde ein riesiger Dreisäulenpokal erkämpft, der nun die Trophäensammlung des Vereins bereichern wird.

DJP 2017Endlich, so die Kommentare der mitgereisten Sportfreunde aus MV, die am Mattenrand die Mannschaften unseres Landesverbandes unterstützten. Sie alle wurden nicht enttäuscht. Neben den vielen schönen Aktionen konnten die Jungen vom 1. SJC ihre Gegner in die Hoffnungsrunde schicken, bevor der JC KIM CHI Wiesbaden ihnen den Weg ins Finale versperrte. Nun stand das alles entscheidende „Kleine“ Finale um den 3. Platz an. Im Vorjahr konnte man nicht überzeugen, dieses Mal allerdings gab es berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg in der nun folgenden Begegnung. Es folgten vier spannende Kämpfe, deren Ergebnisse addiert einen Gleichstand hervorbrachten. Somit sollte nun die letzte Kampfpaarung über Bronze oder Blech entscheiden. Dramatik pur. Nach der regulären Kampfzeit von drei Minuten ging der Kampf im Golden Score weiter. Und auch nach der in dieser Altersklasse vorgeschriebenen maximalen Kampfzeit gab es keinen Vorteil für einen der beiden Fighter. Dann wurde es ruhig in der Niederlausitzhalle, denn die Entscheidung des Kampfgerichts stand bevor. Yves Tepelmann (Schüler unserer Schule) vom 1. Schweriner JC hatte in den sechs Minuten die meisten Angriffe gestartet und war sichtlich aktiver. Sahen die Kampfrichter das ebenso? Ja, die Verkündung des Urteils läutete einen riesen Jubeltaumel im Schweriner Lager aus. Freude und Erleichterung bestimmten die Szenerie. Platz 3 für das Team der männlichen U 14 beim Deutschen Jugendpokal 2017.

Neben dem einzigen Jungenteam starteten drei weibliche Mannschaften des JVMV im gleichen Wettbewerb. Dabei konnte sich allerdings nur die KG BC Vorpommer/1. Schweriner JC in Richtung des Podestes bewegen. Nach einem Sieg folgte eine Niederlage, die das Team in die Hoffnungsrunde brachte. Dort wurden drei weitere Siege verbucht, bevor man knapp vor dem Kampf um den 3. Platz das Nachsehen hatte. Am Ende stand ein 7. Platz zu Buche, der von 29 Kampfteams durchaus akzeptabel ist.

Ralf Wilke