Drittes Hochsprungmeeting mit Musik und Erfolgen für Schweriner Athleten

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Mit 17 Springern aus Schwerin, Lübeck, Potsdam, Grimmen und Rostock wurde die 3. Auflage des Hochsprungmeetings mit Musik wieder ein toller Wettkampf.

Es hatte sich unter den Hochspringern  herum gesprochen, dass da in Schwerin ein reines Hochsprungmeeting stattfindet. Auch dieses Mal standen die Athleten im Mittelpunkt. Der eine oder andere gab zu, dass er schon etwas aufgeregter war, als bei den bisher bekannten Wettkämpfen.

DSCN7067_1Mit den Mädchen und Jungen der Altersklassen 14 und 15 ging es los. Die Zuschauer und Gäste nebst Trainern und  Aktiven, welche sich noch nicht im Wettkampf befanden, waren mit rhythmischem Klatschen sofort dabei. Dann noch  moderne, musikalische (rockige) Titel vom DJ und die ersten Bestleistungen ließen nicht lange auf sich warten. In der w14 gewann mit guten 1,52 m Paula Nagel vom SSC. Den Wettkampf der Jungen m14 gewann Franjo Franke (Kl. 8a) (SSC) mit neuer Bestleistung von 1,63 m vor Ricco Schmill (Kl. 8a) (SSC) mit 1,50 m. Lena Roßmann (Kl. 9b) (SSC) gewann den Wettkampf der w15 mit neuer Bestleistung von 1,46 m vor ihrer Trainingskameradin Sara Leonie Schmahl (Kl. 8a), die ebenfalls 1,46 m übersprang. Tilman Klabe (Kl. 9b) lieferte bei den Jungen m15 einen tollen Wettkampf und belohnte sich mit neuer Bestleistung von 1,69 m. Seine alte Bestmarke stand bei 1,60 m!

Dann ging es mit der w/m U18 und U20 weiter.  Die beiden Rostockerinnen Maja Küßner, Hannah Bittorf und Emmelie Paris (Kl. 9b) vom SSC hatten sich einiges vorgenommen.  Alle waren schon bei Deutschen Meisterschaften, nicht nur im Hochsprung, erfolgreich. Die Siegerinnen hießen dann Maja Küßner vor Hannah Bittorf. Beide übersprangen 1,63 m. Dritte wurde Emmelie Paris mit 1,60 m und der Meeting-Rekord von Luzy Lieger (Kl. 12S) aus 2017 wartet darauf, im nächsten Jahr gebrochen zu werden. Svea Fuchs (w U20) vom MTV Lübeck übersprang als Siegerin 1,55 m und bedankte sich für das tolle Meeting, die Stimmung und die Organisation. Sie ist 2019 gerne wieder dabei.

DSCN7096_1Sechs Athleten waren in der Altersklasse m U18 gemeldet. Leonard Görtz (Medizin Schwerin) (6.), in seinem ersten Hochsprungwettkampf überhaupt, kämpfte mehr mit seinen Anlaufproblemen, als mit seiner Sprungfähigkeit.  Die 1,65 m sind ganz gewiss noch ausbaufähig. Till Fischer vom 1. LAV Bergen (5.) wollte in Schwerin unbedingt über 1,80 m springen. Am Ende wurden es dann 1,75 m. Er fand den Wettkampf „Hammer“, kann mit dem  Ergebnis leben und ist mit tollen Eindrücken nach Hause gefahren.  Inzwischen waren auch Paul Johann Busse (U20) von Medizin Schwerin, als einziger Teilnehmer dieser Altersklasse, und Janik Russow (Kl. 10b) (U18)vom SSC in den Wettkampf eingestiegen. Für Paul war leider nach 1,78 m Endstation.  Janik nahm bis zur Einstellung seiner persönlichen Hallen-Bestleistung von 1,84 m alle Höhen sehr sicher. Leider fehlte ihm dann bei 1,87 m wie schon vor einer Woche etwas Glück – Platz 4. Jonas Pomsel (SC Potsdam) (3.) – vor einer Woche erst 1,99 m übersprungen – hatte  schon einen Sprung bei  1,78 m absolviert. Danach ging er aber ab 1,84 m im Gleichschritt mit Till Schomacker (Kl. 11S1) und Robin Jahn, beide SSC, über 1,87 m und 1,90 m. 1,93m  hatte Jonas ausgelassen. Till und Robin nahmen auch diese Höhe ohne Fehler. Bei 1,96 m brauchte Till einen 2. Versuch und der klappte. Für Jonas war der Wettkampf leider nach 3 Fehlversuchen bei dieser Höhe beendet.  Mit 1,90 m und Platz 3 und bedankte sich der junge Mann vom SC Potsdam für die neue Erfahrung und versprach, auch 2019 wieder dabei zu sein. Robin hatte 1,96 m im ersten Versuch gemeistert und lag nach der Fehlversuchsregelung vor Till. Die Stimmung in der Halle war inzwischen richtig gut. Beide einigten sich und legten die Latte auf 2,00 m.  Seine persönliche Hallenbestleistung von 1,96 m hatte Till eingestellt, Robins lag 3 cm höher. Im 2. Versuch übersprang Robin Jahn die 2,00 m (1.) sicher. Till (2.) gelang es diesmal noch nicht, obwohl er sich im Vergleich zu den vergangenen Wettkämpfen technisch deutlich stabiler präsentiert hat.

Auch der Meeting-Rekord der männlichen Teilnehmer mit 2,12 m aus 2017 von Luca Meinke (Kl. 12S) bleibt ein weiteres Jahr bestehen. Die Sportler waren an diesem Nachmitttag selbstverständlich die Hauptakteure.  Als Ehrengast konnten die Veranstalter jedoch auch unter anderen die Präsidentin des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern,  Kristin Behrens begrüßen.

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Chima (li.) und Luca (re.)

Bei aller Freude über eine sehr gelungene Veranstaltung, blieb dann doch etwas Traurigkeit übrig. Die 3 besten und erfolgreichsten Hochspringer unseres Landes waren zum Teil aus Verletzungsgründen zum Zuschauen verdammt. Chima Ihenetu, U20 (SCN), Vizeweltmeister 2018 der U18 (BL 2,14 m), und Luca Meinke, U20-EM-Siebter 2017 (BL 2,15 m),  saßen unter den Gästen und wären sehr gern mitgesprungen. Genauso wie der deutsche U20-Meister, Ole Krischan Grevsmühl  von Medizin Schwerin  (BL 2,15 m), der zu einer schulischen Veranstaltung die ganze Woche hart ran musste und trotzdem noch kurz vor Ende des Meetings, sehr müde allerdings, reinschaute.

Der SSC bedankt sich bei: TEAMSPORTCORNER – Herrn Heinermann, FIRMA HUGENDUBEL – Herrn Deichmannn, ERIMA Sportbekleidung, LIPAKO – Herrn Meier, Com In GmbH – Herrn Hecht und allen Unterstützern und Helfern sowie dem DJ.

Es hat großen Spaß gemacht. Alle haben sich wohl gefühlt. Auf ein Neues im Januar 2019 in Schwerin!

Gerd Wessig (Trainer SSC)