Null Toleranz gegenüber Drogen

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Gemeinsame Erklärung des Kollegiums des Sportgymnasiums Schwerin, der Trainer*innen, des Olympiastützpunktes, des Landessportbundes sowie des Sportinternates

Eine aktuelle Diskussion am Sportgymnasium Schwerin zum Umgang mit Drogen durch Jugendliche sowie die Tatsache, dass der Drogenmissbrauch unter Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren stark anstieg, veranlassten die genannten Beteiligten zu einem gegenseitigen Austausch mit dem Ziel eines gemeinsamen Vorgehens

Vor diesem Hintergrund wurden in einem ersten Schritt Möglichkeiten der Prävention und Sanktion aus Sicht von Schule, Sport und Internat erörtert.

So hat die Steuergruppe der Schule in ihrem umfassenden Präventionsprogramm die Problematik besonders in den Klassenstufen 8 und 11 thematisiert. Die Klassenlehrer*innen der 8. Klassenstufe sind angehalten, mit Frau Andrea Schott von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Schwerin Gespräche in den Klassen über deren persönliche Erfahrungen und Konsequenzen zu führen. Darüber hinaus werden Elternversammlungen zum Thema Sucht und Erziehung durchgeführt.

In der Klassenstufe 11 setzen sich die Schüler*innen im Rahmen des Biologie- und Sporttheorieunterrichtes mit Drogensucht und seinen Folgen auseinander. Die von der NADA angebotenen Workshops und Vorträge sollen dabei zu einem festen Bestandteil des Unterrichtes werden.

Sportler*innen, die auf Grund ihrer Erfolge die gymnasiale Oberstufe in einer Schulzeitstreckung absolvieren, sind nach Aussagen der Trainer*innen einem regelmäßigen Kontrollsystem gegenüber Doping und somit auch Drogen ausgesetzt.

Einige Vereine diskutieren gegenwärtig den möglichen Gebrauch von Drogen als Ausschlusskriterium.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass ein gemeinsames und entschlossenes Handeln notwendig ist. Die sehr guten Erfahrungen mit dem Präventionsrat der Stadt Schwerin müssen fortgesetzt und intensiviert werden.

Es besteht Konsens, dass der Gebrauch von unerlaubten Mitteln zur sofortigen Aberkennung des Kaderstatus, die Nichtfortführung der Schulzeitstreckung und gegebenenfalls die Ausschulung zur Folge hat.

Unterzeichner:

  • Westphal (Schulleiter)
  • Marquart (Sportkoordinator der Schule)
  • Techel (OSP)
  • Goltz (LSB)
  • Mielcke (AWO)
  • Hartig (Internat)
  • Pabst (Volleyball)
  • Franke (Handball weiblich)
  • Schneidewind (Handball männlich)
  • Mroß (Fußball)
  • Grimm (Radsport)
  • Rändler (Leichtathletik)
  • Bünger (Boxen)
  • Juch (Judo)