Mixed Team der Judoka holt Bronze beim Bundesfinale

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Bereits am Sonntag um 10 Uhr ging es los vom Hauptbahnhof Schwerin Richtung Berlin. Dort erfolgte die Akkreditierung der beiden Mannschaften des Sportgymnasiums.

Zum 50-jährigem Jubiläum wurden alle Teilnehmer am Montag in das Olympiastadion eingeladen, wo sie wie die Großen bei den Olympischen Spielen in das Stadion eingelaufen sind. Nach der Eröffnungsveranstaltung ging es für alle zu den Wettkampfstätten. Für unsere Judoka ging es nach Adlershof in die Sporthalle. Am ersten Tag wurden die Vorrunden ausgekämpft.

Die Mädchen mussten sich mit dem Sportgymnasium Leipzig (Sachsen), dem Gymnasium Rutheheim (Baden-Würtemberg) und der STS Alter Teichweg (Hamburg) messen. Die Jungs standen dem Sportgymnasium Jena (Thüringen), dem Joseph Albers Gymnasium Bottrop (NRW) und der Berthold Brecht Schule Nürnberg (Bayern) gegenüber.

Das Jungs- wie auch das Mädchenteam wurden in der Vorrunde souverän erster und qualifizierten sich somit für eine gute Ausgangsposition für die Hauptrunde am nachten Tag.

Am Dienstag sollten alle weiteren Kämpfe ausgetragen werden. Für die Schwerinerinnen ging es gegen die Nikolaus August Otto Schule (Hessen). Dieser Kampf wurde zur Freude aller gewonnen, denn nun standen sie im Halbfinale. Hier wurden sie leider von der Schule Lenggries (Bayern) gestoppt und mussten in der Trostrunde weiterkämpfen. Im letzten Kampf vor dem kleinen Finale siegte das Team nochmals gegen das Team aus Baden-Würtemberg. Nun wartete im Kampf um die Bronzemedaille kein geringerer als der letztjährige Sieger aus Berlin. Das Sport und Leistungszentrum Berlin war leider auch an diesem Tag eine Nummer zu groß für das Team vom Sportgymnasium Schwerin, sodass sie sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben mussten. Das ist allerdings eine hervorragende Leistung.

Die Jungs haben im ersten Hauptrundenkampf eine denkbar knappe Niederlage gegen die STS Alter Teichweg (Hamburg) hinnehmen müssen, sodass sie direkt in die Trostrunde mussten. Hier kämpften Sie gegen die Sportschule Halle. Der Kampf schien bereits gewonnen, bis das Team durch eine ungeschickte Handlung eine Disqualifikation in einem Kampf hinnehmen musste. Nun war nur noch der Kampf um Platz 7 möglich. Die Enttäuschung bei den Jungs war groß, denn sie hätten auch das Potenzial für das Finale gehabt. Den letzten Kampf hat das Jungenteam für sich entschieden, sodass sie das Turnier mit einem siebten Platzt beendeten.

Am Mittwoch wurde erstmalig ein neues Turnier durchgeführt – ein Mixed-Team-Wettkampf. Das bedeutet, es starten jeweils 3 Gewichtsklassen der Jungs und der Mädchen. Bei diesem neuen Turnier konnten die Schüler/innen des Sportgymnasiums noch einmal zeigen, was sie können. Nach einer erfolgreichen Vorrunde und weiteren Siegen wurde das Team erst im Halbfinale von der Sportschule Potsdam gestoppt. Im folgenden Einzug ins kleine Finale schlugen sie die Sportschule Halle und sicherten sich im Kampf gegen das Sportgymnasium Leipzig die Bronze-Medaille.

Mit diesem Erfolg konnten die Schüler/innen stolz wieder in die Heimat fahren.

Die Mannschaft:

Emma Lackmann, Julia Schwarzenberg, Hannah Bröder, Paula Kanthak, Enikö Petrak, Alwina Kurz, Zyna Schreiber

Fiete Engelhardt, Tigran Balayan, Maiko Bartke, Julius Lütke, Tim Hinzmann, Noah Grasse, Ivo Dümpelfeld, Yves Tepelmann


Artikel mit freundlicher Genehmigung des Fördervereins Judo in Schwerin e.V.
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