Projekttage 2025: Ein Bericht
Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projektes Junge Journalisten entstanden.
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien hatten die Schüler die Gelegenheit, an spannenden Projekttagen teilzunehmen. Insgesamt gab es 23 Projekte, die auf dem gesamten Schulgelände stattfanden und am Montag und Dienstag um ca. 8:00 Uhr begannen. Jeder Schüler durfte sich aus einer vielfältigen Auswahl ein Projekt aussuchen. Die Schüler konnten viel Neues lernen, und die Lehrer gewannen ebenfalls neue Einblicke, wie neue Talente der Schüler, die man im Unterricht gar nicht erkannt hätte. Es zeigte sich, dass man sogar mit weniger Vorausplanung des Unterrichts zum Ziel kommt und dass der Lehrer selbst auch wie die Schüler mitlernt, da er sich mit dem Projekt beschäftigt.
Beim Backen konnten die Schüler etwas über ihre Ernährung lernen, und beim SNAKE-Projekt, wie man mit Stress umgeht, gerade bei uns durch die Doppelbelastung von Sport und Schule.
Am Freitag präsentierten die Schüler ihre Projekte, zum Beispiel mit Plakaten oder Fotos.
Wir hoffen, dass es beim nächsten Mal wieder Projekttage gibt, denn aus unserer Sicht war es ein voller Erfolg. Man hat viel gelernt und konnte neue Interessen entwickeln.
Mila und Charlotte
Piñatas basteln und gestalten
Kleber, Zeitung, Luftballons… Darum geht es in diesem Projekt, Piñatas basteln und gestalten. Das Projekt bestand aus einer kleinen Gruppe aus Fünft- und Sechstklässlern. In diesem Projekt ging es hauptsächlich um die Förderung der Kreativität und vor allem um den Spaß beim Basteln und Gestalten.
Aber was sind denn jetzt eigentlich Piñatas? Piñatas sind Hohlkörper aus Pappmaché, die später mit verschiedenen Sorten von Süßigkeiten oder anderen leckeren Snacks gefüllt werden. Sie werden meist bei Partys oder Festen benutzt. Am Ende wird eine Piñata dann mit einem Stab oder Stock zerschlagen, wodurch die Süßigkeiten auf den Boden hinabfallen.
Im Projekt mussten die Schüler Luftballons aufblasen und dann mit einem bestimmten Kleber aus Wasser und Mehl Papierstücke aus Zeitungen über den Luftballon kleben. Dies wird mehrmals wiederholt. Zum Schluss, wenn alles trocken ist, zerplatzt man den Luftballon und dekoriert den Hohlkörper, wie man möchte. Vielleicht ein Frosch, Katze, Qualle oder doch ein Bär?
Ich hatte den Eindruck, dass es allen gefiel, sowohl den Lehrern als auch den Schülern. Vielleicht wird es nächstes Jahr wieder angeboten und du kannst daran teilnehmen und selber deine eigene Wunschpiñata entwerfen, danach kannst du mit voller Energie die Piñata zerschlagen, um an die leckeren Snacks zu kommen.
Mila und Charlotte
Backen am Sportgymnasium
Ihr wisst bestimmt, dass es wichtig ist, die Schüler über die Ernährung aufzuklären, damit sie wissen, was sie essen. Dies ist gerade bei Sportlern wichtig, darum bot unser Sportgymnasium das Projekt „Backen: sportlich analysiert“ an. Die Schüler können so ihren Körper damit unterstützen, leistungsfähiger zu werden, und das ist bei uns am Sportgymnasium sehr wichtig. Es macht auch den Lehrern Spaß, dass sie ihr Wissen über gesundes Backen vermitteln können.
Frau Lattke, eine der Projektleiterinnen, meinte, dass unsere Schüler bei dem Projekt viel Spaß am Lernen hatten, da sie selbst tätig wurden. Es sei nicht nur wichtig, dass die Schüler backen. Bei diesem Projekt gab es auch verschiedene Aufgaben: Als Erstes gingen die Schüler selbst einkaufen, sodass sie Bescheid wussten, was sie benötigten, und dass sie dann auch selber ein paar Kleinigkeiten backen konnten. Frau Lattke war überzeugt und sagte: „Wenn wir das Projekt im nächsten Jahr wieder anbieten, werden wir das Projekt vom letzten Jahr reflektieren, damit wir uns verbessern können.“
Die Schüler konnten hier viel lernen und Spaß haben.
Mila
Sport mit körperlicher Beeinträchtigung
Ich durfte mir das Projekt Sport mit körperlicher Beeinträchtigung näher angucken und habe mehr über die Paralympics kennengelernt.
Parasport bietet unglaubliche Möglichkeiten, da das Thema Inklusion, das heißt die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft, immer wichtiger wird. Wir sind hier an einer Sportschule und es gibt sicher nichts Schöneres, als Sport aus einer anderen Perspektive zu erleben. An den Projekttagen boten wir Rollstuhlbasketball, Sitzvolleyball und Blindenjudo an. Es gab unseren Sportlern einen super Einblick, mit einer Beeinträchtigung Sport zu treiben. Vielleicht öffnet es auch die Augen und erweitert den Horizont der Sportler, sodass sie auch sehen, was die Parasportler leisten und wie schwer das auch ist.
Ich bin zu einer Schülerin gegangen und habe ihr ein paar Fragen gestellt. Nayla hatte das Projekt gewählt, weil sie findet, dass die Paralympics sehr cool sind und sie denkt, dass jeder wissen sollte, dass es Paralympics gibt. Sie macht gerade Judo, ihr gefällt es sehr und sie hat Spaß. Sie hatte mir auch schon an ihrer Schwester gezeigt, was sie gelernt hat. Nayla würde das Projekt nächstes Mal wieder wählen, weil sie sehr an Sport interessiert ist. Sport auch aus einer anderen Perspektive kennenzulernen findet sie aufregend.
Als ich vom Projekt Sport mit körperlicher Beeinträchtigung hörte, fiel mir gleich Rollstuhlbasketball ein. Vor ungefähr fünf Jahren habe ich Rollstuhlbasketball in der Palmberg-Arena und letztes Jahr auf der Schwimmenden Wiese selbst machen können. Man konnte verschiedene Sportarten ausprobieren und da mochte ich Rollstuhlbasketball am meisten. Ich fand, dass die Schüler genauso viel Spaß hatten wie ich damals.
Greta