Triathlon: Mein Kadertest
Neubrandenburg, 14.03.2026
Mitte März hatte ich meinen Kadertest in Neubrandenburg. Es war der letzte der Saison und meine letzte Chance in den Kader zu kommen. Ich war aufgeregt, denn beim letzten Mal habe ich es ganz knapp nicht geschafft. Ich hatte auch große Angst, denn ich hatte einen üblen Muskelkater einen Tag davor. Als Erstes musste ich den Bourban-Test machen, dies ist der leichteste von allen, finde ich. Danach wurde es schwieriger, ich musste 1 km laufen. Trotz des schlechten Wetters liefen wir draußen. Beim Laufen war ich nur knapp unter der Norm, aber ich habe es geschafft.
Nach einer langen Pause kam das Schwimmen. Dies war meine größte Schwäche. Ich musste 50 m Freistil schwimmen und den sog. „Wasserkomplextest“, d. h. 200 m mit verschiedenen Lagen. Vor dem Sprint war ich aufgeregt, meine Beine zitterten und ich hatte Angst, dass meine Brille runterrutscht. Der Start war zwar nicht gut, aber dafür habe ich meine beste Rollwende gemacht. Außer Atem kam ich an. Ich konnte nicht mehr und meine Arme waren schwer. Nun hatte ich alles geschafft und es fehlte nur noch der „Komplextest“. Mein Magen zurrte sich zusammen, als ich aufgerufen wurde. Ich musste es einfach schaffen! Der Pfiff ertönte und ich gab mein Bestes, obwohl meine Lunge wehtat und ich einfach nur noch aufhören wollte. Als ich ankam, lächelten alle und da wusste ich es: Ich hatte es geschafft!
Die ganze Zeit lang hatte ich meine kleinen Kuscheltiere als Glücksbringer mit und es hat geholfen. Ich trainiere nun für den nächsten Kadertest und für die anstehenden Triathlons in diesem Jahr.
Charlotte Unger
